Martin Rev

»Damals, kurz nach der Veröffentlichung des ersten Suicide Albums, fragte mich Marty Thau (Gründer von Red Star Records, damaliges Label von Suicide), ob wir ein Soloalbum machen könnten. Wir waren uns alle einig, dass es dafür noch zu früh sei, obwohl Marty auch an ein Instrumentalalbum dachte. Ich kannte Charles Ball recht gut und sein neues Label Lust/Unlust hatte bisher nur Singles und EPs veröffentlicht. Als ich eines Abends in ein leeres CBGB’s ging, hatte ich das Gefühl, dass er dort sein könnte und mich auf die Idee ansprechen würde. Er war da und kam direkt auf mich zu und fragte mich, ob ich ein Album machen würde, das erste auf seinem Label«, erinnert sich Martin Rev an das Zustandekommen seines Solodebüts.

Martin Revs erste, selbstbetitelte Soloplatte (VÖ: 22.03.24/Bureau B) erschien 1980, kurz nach Veröffentlichung der zweiten Suicide LP und ist eines der wegweisendsten Alben früher elektronischer Musik.

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